Experiment: Afrikaner enteignet deutsches Dorf | STRG_F

Wie würdet ihr reagieren, wenn plötzlich ein Investor aus Afrika käme, weil er euer Land haben will? In Deutschland unvorstellbar. Doch genau das geschieht in Afrika: In Sierra Leone hat ein Investor gleich 53 Dörfern auf einmal ihr Land abgeluchst - für 50 Jahre. Es sollte ein Modellprojekt werden, das dem Konzern mit der Produktion von Biokraftstoff Profit bringt und den Menschen Jobs und Entwicklung. STRG_F-Reporterin Pia hat das Projekt über vier Jahre lang begleitet. Der Investor als Entwicklungshelfer. Eine gute Idee?
Ein Film von Pia Lenz
Recherche: Pia Lenz, Kristopher Sell
Kamera: Pia Lenz, Jan Littelmann
Schnitt: Markus Ortmanns, Jan Littelmann
Mischung: Nik Würpel
Jeden Dienstag
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KOMMENTARE

  • sOzIaLe Marktwirtschaft

    TimshiTimshiVor 3 Stunden
  • Experiment: Deutschland enteignet das SJW-Netzwrek FUNK

    Christian WeissmullerChristian WeissmullerVor 3 Stunden
  • Ach das ist alles hier ein Experiment mit uns? Puh, da bin ich aber erleichtert. Dachte schon wir müssen eure Multikulti Ideologie bis zum jüngsten Tag leben und aushalten.

    fra lufra luVor 4 Stunden
  • Eine Sache fuchst mich zutiefst bei ....euer Experiment, so wie ihr es durchgeführt hattet ist so unnötig wie ein kropf, Die Lokalen Gegebenheiten ,und Gesetzgebung eines Interessengebietes oder Landes sind vorrangig zu bewerten und zu achten. Interresse zu zementieren ,

    Robert SchraderRobert SchraderVor 9 Stunden
  • 10 Jahre weiter und wir haben in Deutschland, Frankreich etc. die selben Zustände wie in Afrika.

    Mar vinMar vinVor 15 Stunden
  • Kapitalismus ist doch was schönes, das Elend welcher er verursacht merken wir bei uns fast nicht mehr, denn das Elend und die Ausbeutung wurden in Entwicklungländer im globalen Süden verlagert. Neokolonialismus und die damit verbunde Ausbeutung ist eine Gefahr, denn durch die Globalisierung bekommen auch die Menschen dort mit, wie wir in Europa und im großteil vom globalen Norden leben. Und dann ist die Entscheidung klar und zwar Flucht, ich würde auch fliehen. Aber Wirtschaftsflüchtlinge haben ja kein Recht auf Asyl, sie sollen ja wir Land selber aufbauen, aber leider gehört ihnen das Land nicht mehr. Also gibt es nur wenige Möglichkeiten, entweder die Flüchtlinge aufnehmen oder die Ausbeutung und das Landgrabbing stoppen und zielführende, nachhaltige und sinnvolle Entwicklungshilfe leisten. Natürlich kling mein Geschriebenes nun ein wenig extrem, aber im Kern ist das leider die traurige Wahrheit.

    Withern2kWithern2kVor 20 Stunden
  • Untertitel beim englisch sind falsch!

    Where's the Freedom?Where's the Freedom?Vor 20 Stunden
  • Wie fühlt sich das an, von Ausländern enteignet zu werden ? Da brauchen die doch nur die Brennweite in Südafrika befragen.

    CapitanoGUCCapitanoGUCVor Tag
  • Es müsste ein weltweites Verbot geben, in Africa zu investieren, wenn man nicht gerade Africaner ist. Es ist zum kotzen, dass die Welt nach wie vor Africa seiner Bodenschätze und seiner Fruchtbarkeit beraubt. Grenzt für mich an langfristigem Genozid. Schwächt man das Land macht man die Bewohner gefügig. Africa braucht keine Entwicklungshilfe, sondern Hilfe zur Selbsthilfe. Entwicklungshilfe diktiert immer vor, wie jemand zu leben hat. Das sollte niemals Zweck sein. Europa verhält sich nach wie vor wie ein Kollonialherrscher. Es ist soooo widerlich!!!!

    Tammii bloggtTammii bloggtVor Tag
  • Konzerne nach Gemeinwohl und Umweltschutz besteuern!

    Spiral SessionsSpiral SessionsVor Tag
  • Was wir daraus lernen ist das selbe was wir schon seit Ewigkeiten daraus gelernt haben sollten 🤦🏽‍♂️ Und zwar, dass wir nicht mehr auf unsere verlogenen heuchlerischen Politiker und Grosskonzern Chefs hören sollen. Wir müssen endlich verstehen dass wir, das Volk (dass eigentlich alle Macht in den EIGENEN Händen hält), nicht mehr fragen und bitten müssen, sondern fordern! Ganz ohne wenn und aber! Und wenn dem Willen der einfachen Bürger nicht nachgekommen wird, soll es drastische Konsequenzen für die (überflüssigen) Obrigkeiten haben! Was die Franzosen können müssen wir auch tun, es ist Zeit dass sich der kleine Mann nicht mehr verarschen lässt von diesen gierigen nimmersatten Krebsgeschwüren namens Bänker, Politiker, CEOs und Spekulanten 😡 Solange wir auf die hören wird sich nichts, aber auch gar nichts im positiven Sinne ändern, bitte glaubt mir und behaltet dies in euren Köpfen - WIR MÜSSEN ENDLICH AUS UNSERER TRÄGHEIT ERWACHEN, DER REALITÄT INS AUGE SEHEN UND ENDLICH VERANTWORTUNG FÜR UNS SELBST ÜBERNEHMEN, KOSTE ES WAS ES WOLLE!!! Wenn wir dies nicht tun, sind wir endgültig verloren und dies gilt auch für uns in der „Ersten Welt“

    FUCK GOOGLEFUCK GOOGLEVor Tag
  • In den Augen der Ultrakapitalisten sind alle Menschen nur "human ressources" oder "Konsumenten". Wenn die Europäer wirklich Verantwortung übernehmen wollen, dann müssen sie ihr Konsumverhalten verändern und nicht mit Hypermoral um die Ecke kommen und sich - religiösem Wahn gleich - die Seele freikaufen oder freiwählen. Ablasshandel ist sowas von 15. Jh.. In Afrika muss die Korruption weg und die Bevölkerungsexplosion gestoppt werden, dann würden auch Entwicklungshilfe und Aufbauprogramme ihre Wirkung erzielen.

    Hans MaierHans MaierVor Tag
  • Ich kann die knapp 1500 dislikes 0% nachvollziehen. Wir müssen das hier teilen um alle drauf aufmerksam zu machen was Europäische Konzerne für schreckliche Dinge tun !!!

    Fabian AdamFabian AdamVor Tag
  • Weiße Privilegien auf den Nacken von diesen Menschen. Ich könnte kotzen die weiße „zivilisierte“ Gesellschaft die die Welt retten soll

    HevaleHevaleVor Tag
  • Sollte das mal irgendwann in meinem Ort der Fall sein, dann gibt's aber richtig Kasalla !

    fcb fanfcb fanVor 2 Tage
  • Wie heißt das deutsche Dorf? Oertzen?

    K4n0n3nkn3chtK4n0n3nkn3chtVor 2 Tage
  • Wow...Kolonialismus mal umgekehrt

    Captain Jack ReyesCaptain Jack ReyesVor 2 Tage
  • strg_f ihr seid einfach geil :D

    MaikMaikVor 2 Tage
  • Kommt mir bekannt vor? Reupload oder abgeguckt?

    Albert WackerAlbert WackerVor 2 Tage
  • Dass die Leute das ernst nehmen, und überhaupt mit denen diskutieren haha 😂🥴

    remsibremsiremsibremsiVor 2 Tage
  • Ich bin euer Abgeordneter, ihr könnt mir vertrauen. Dass man von Politikern angeschissen wird ist wohl eine Konstante im Universum. Wie wäre es wenn man schaut dass Enwicklungsgelder nicht in die Taschen korrupter Schweine landen? Dann hätten auch die Menschen vor Ort was davon, wäre irgendwie auch im Sinne des Erfinders stattdessen können korrupte Politiker und Grosskonzerne machen was sie wollen.

    Tecnotrucker80Tecnotrucker80Vor 2 Tage
  • Warum erinnert mich der chief an diesen anführer aus diesem südamerikanischem knast aus prison break

    JXRYN808 OFFICIALJXRYN808 OFFICIALVor 2 Tage
  • Witzig wie Ihr Lappen immer zu den einfachen Bürgern geht die verursachen das nicht Sie haben auch kein Interesse daran irgend jemand zu schaden die Profit Gier und Machtbessenheit der Banken und Großkonzerne ist das Problem sowie die korrupten Politiker auf beiden Seiten die das alles noch decken sind die Ursache Aber um gegen die vorzugehen da brauch man Melonen große Eier keine rosinen aber lieber auf die kleinen Leute

    johnny horowitzjohnny horowitzVor 2 Tage
    • >Witzig wie Ihr Lappen immer zu den einfachen Bürgern geht die verursachen das nicht FUNK ist GEZ bezahlte SJW-Kacka deproject.info/it/video/sJOGiL-0oq6cmac

      Christian WeissmullerChristian WeissmullerVor 3 Stunden
  • War ja klar, dass die Bundesregierung dazu nichts unternimmt. Erst über die Wirtschaftsflüchtlinge rumheulen, diese aber in ihren eigenen Länder ausbeuten.

    a0_ baron_a0_ baron_Vor 2 Tage
  • Sehr gute Doku doch leider reißt der Vergleich mit dem deutschen Dorf einen immer raus... verstehe auch nicht was man damit bezwecken wollte ?

    BuhjaminBuhjaminVor 2 Tage
    • FUNK ist GEZ bezahlte SJW-Kacka deproject.info/it/video/sJOGiL-0oq6cmac

      Christian WeissmullerChristian WeissmullerVor 3 Stunden
  • Da kann der deutsche Egoist mal sehen wie es anderen Menschen auf der Erde geht. Aber das deutsche Denkkonzept : was geht mich das Leid Anderer an .... funktioniert ja ganz gut. Mich macht die Einstellung der westlichen Welt wütend. Der Mensch wird schon bald von diesem Planeten geblasen und die Erde entwickelt sich neu. Das ist das Beste was passieren kann.

    Steven EastSideFamilySteven EastSideFamilyVor 3 Tage
    • @Josephine Schilling Nicht wissen ist kein Argument. Die Weimarer haben auch gesagt ... sie wussten nichts von Buchenwald. Genau das ist ja das Problem. Die Regierung hat damit nichts zu tun. Es fängt in den Köpfen der Menschen an. Nicht die Schuld von sich weisen ... jeder kann etwas ändern.

      Steven EastSideFamilySteven EastSideFamilyVor 2 Tage
    • ,,Der Deutsche Egoist“ Was soll denn das? Nur weil Idioten in der Regierung sitzen, kann man die Bürger nicht verantwortlich machen. Die meisten wissen es nicht mal oder wollen es nicht wissen.

      Josephine SchillingJosephine SchillingVor 2 Tage
  • Mal ganz doof gefragt - und auch alleine schon an meiner Frage zu erkennen, weiß ich, dass es meistens schlecht ausgeht für diese Regionen - gibt es auch positive Beispiele für solche Projekte?

    MichiMichiVor 3 Tage
  • 1:00 eigentlich ist damit alles gesagt der Rest ist Angstmacherei....

    Paul BreitnPaul BreitnVor 3 Tage
  • Solange es den Kapitalismus gibt, wird es so etwas immer geben. In Madagaskar hat der südkoreanische Konzern Daewoo Logistics 2009 die Hälfte des fruchtbaren Teils der Insel für 99 Jahre gepachtet, die örtlichen Kleinbauern wurden enteignet. Jetzt wird dort Palmöl für den Export nach Südkorea produziert, während die Fläche für die örtliche Nahrungsproduktion fehlt. Seit dem hat sich der Anteil der Unternährten dort von 32,2% auf 44,4% erhöht.

    thisisgbraunerthisisgbraunerVor 3 Tage
    • Ist doch gut. Unser Planet ist überbevölkert, Daewoo tut etwas dagegen. Bravo!

      Christian WeissmullerChristian WeissmullerVor 2 Stunden
  • Denn scheiß gab es schon

    Die BananeDie BananeVor 3 Tage
  • DANKE ICH WÜRDE WEINEN WENN ICH ES NICHT WITZIG FÄNDE

    Lobbyismus LiteLobbyismus LiteVor 3 Tage
  • alter sierra leone ist ne warzone, genaso wie de. da kann man machen was man will wenn die kohle stimmt und keinen interessierts. und bitte stellt den kanal ein strg_f ihr habt echt zu viele views für schlechten journalismus.

    pipiVor 3 Tage
  • was soll der bullshit ? - es reitet auch das Pferd ncith auf dem Reiter - hier ist NICHT Afrika - und wenn sie was auch immer dort könnten, würden sie es machen - SIE KÖNNEN ABER NICHT !!!! das ist weder gut noch schlecht, sondern FAKT !!!! die letzten, die es konnten metzeln sie gerade nieder .. will das jemand HIER ??? zum KOTZEN !!!!

    Shona MacKenzieShona MacKenzieVor 3 Tage
  • Kapitalismus ist wie ein Spiel. Selbst hier in Deutschland kennen viele die Regeln dieses Spiels zu schlecht. Sie werden in der Schule unzureichend bis gar nicht gelehrt. Aber wir alle sind in diesem Spiel drin und können nicht raus. Vielleicht kennen einige das von Gesellschaftsspielen, die sie mal mit anderen gespielt haben, bei denen der eine die Regeln besser kannte, als der oder die anderen und sich daher stets Vorteile verschaffen konnte. Wissen ist eben Macht. Die Menschen in Sierra Leone haben wahrscheinlich noch weniger Wissen zu diesen Regeln, als wir. Dennoch dürfen Unternehmen dorthin reisen und mit den Menschen Verträge aushandeln, die nach den Regeln des Kapitalismus ablaufen. Die Menschen sind sich überhaupt nicht bewusst, dass Aufrichtigkeit, Moral, Ehrlichkeit und all diese bei ihnen wahrscheinlich noch mehr verankerten und selbstverständlichen Werte keinen Platz in der Strategie eines typischen Kapitalismusmitspielers haben. Eine Grundlage der besten Strategie ist, am gesetzlichen unteren Rand zu agieren und minimal viele Verantwortlichkeiten zu übernehmen. Es muss zum Weltverbrechen werden, mit Menschen kapitalistisch zu agieren, die nicht nachweislich verstanden haben, wie der Kapitalismus funktioniert. Und zwar nicht in der schönen Theorie, sondern in der ekelhaften Praxis. Ergo müssen Grundkurse zu Jura, Marketing und Kapitalismus in unsere Schulen, denn auch wir kennen die Regeln zu schlecht. Wer dann mit Afrikanern (oder anderen unkapitalisierten) Menschen kapitalistisch interagieren will, muss eine unabhängig organisierte Ausbildung dieser Menschen (bei staatlichen Einrichtungen) finanzieren. Nur wenn die Menschen diese machen wollen und bestehen, dürfen Verträge geschlossen werden. Wer sich darum nicht kümmert, ab in den Knast und dessen Vermögen wird an die Geschädigten zwangsüberschrieben.

    NeonNeonVor 3 Tage
    • ich glaub der kapitalismus hat kein inderesse an deinen neuen Spielregeln

      Christian WeissmullerChristian WeissmullerVor 2 Stunden
  • Wunderbare Idee und gut erklärt. Wirklich die Schattenseiten des Kapitalismus

    Erik MSErik MSVor 3 Tage
  • Linke Propaganda damit sich deutsche schlecht fühlen und alles hinnehmen

    Sebastian TollSebastian TollVor 4 Tage
    • Bingo! deproject.info/it/video/sJOGiL-0oq6cmac

      Christian WeissmullerChristian WeissmullerVor 2 Stunden
  • China macht das eleganter. Die Bauen eine Stadt mit Strassen, Schulen und Fabriken, und besiedeln die dann auch gleich.

    Düsentrieb DaniDüsentrieb DaniVor 4 Tage
  • Wasser ist in Deutschland auch kein Menschenrecht mehr seit der Fußball wm 2014.hat keinen gejuckt weil fussball wichtiger ist, man konnte auch sehen welche politiker dafür gestimmt hatten auf der Regierungs Seite.

    Hans HerdHans HerdVor 4 Tage
  • Mittlerweile wird das in Deutschland leider genauso gehandhabt, denn das Städtebaugesetz ist Bestandteil de Bundesbaugesetzes. Will heißen: die Kommune hängt dem Eigentümer das Gelände für kleines Geld (notfalls über ein Enteignungsverfahren) ab, wobei von diesem Betrag sollte ein Landwirt diesen nicht wieder reinvestieren 50% der Summe an den Staat als Steuer gehen, und veräußert das Ganze nachher als teures Bauland. Wenn dann nach einigen Jahren die Straßen ( die Kommune lässt sie kostengünstigst erstellen) einer Generalsanierung bedürfen werden die Anlieger wieder großzügig zur Kassen gebeten, den jetzt wird die Straße nach höchstmöglichem Standard erstellt

    joreicheltjoreicheltVor 5 Tage
  • "Abgeluchst von einem Großkonzern" oder nicht eher den lokalen Eliten? Im Experiment ist doch der "Böse" nicht der Unternehmer sondern die Gemeinde, ähnlich muss auch in Sierra Leone sein, sonst ergibt das Experiment keinem Sinn.

    jo hajo haVor 5 Tage